Whodunnits

Ich schreibe an einer Whodunnit-Reihe, die im modernen London spielt und sich am Stil von Agatha Christie, der Queen of Crime, orientiert.

 

Der Auftrag

London 2010. Anne Vauxhall, Kolumnistin des gesellschaftskritischen Magazins The Investigator, erhält einen anonymen Brief mit dem Auftrag, Informationen über den reichen Textilhändler James William einzuholen. Als sie kurz darauf zu einem vermeintlichen Treffen mit ihrem Auftraggeber in ein Hotelzimmer bestellt wird, findet Anne dort jedoch die Leiche von James William. Sein Tod sieht nach einem Selbstmord aus, doch schnell stellt sich heraus, dass es Mord war und es zudem Beweise gibt, die Anne zur Hauptverdächtigen machen.

 

Scotland Yard ermittelt gegen sie, doch Annes guter Freund, Inspektor Mark Kent, glaubt an ihre Unschuld und versucht hinter dem Rücken seines Vorgesetzten mit Anne den wahren Täter zu finden. Doch dieser scheint ihnen immer einen Schritt voraus und erweist sich als lebensgefährlicher Gegner.

 

Cover by: Lukinski

 

E-Book, Neobooks, ISBN-13: 978-3-8476-2743-2
Unverbindliche Preisempfehlung: 2,99€

 

 

Unter anderem erhältlich bei:

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Faszination Whodunnit-Krimi

Als Kind waren die Schwarzweiß-Verfilmungen mit Miss Marple bereits meine Lieblingskrimis und ich habe sie unzählige Male im Fernsehen in meiner Heimatstadt Braunschweig gesehen. Zu den Büchern von Agatha Christie kam ich dagegen erst als ich während meines Fahrzeugtechnikstudiums etwas Entspannung benötigte. Eine gute Freundin empfahl mir Agatha Christies Romane. „Mord im Orient Express“ machte den Anfang, dessen Auflösung mich völlig überraschte, da ich nicht darauf kam, wer den Mord begangen hatte, was mir bei Krimis bis dahin noch nicht passiert war.

 

Auf der Suche nach den Tätern:

Danach war mein Ehrgeiz geweckt. Doch beim nächsten Roman der Queen of Crime scheiterte ich wieder, denn sie legte mich erneut geschickt herein. Jede Lernpause und Semesterferien verbrachte ich von da an größtenteils damit, mehr Bücher von Agatha Christie zu lesen, um endlich einmal Erfolg zu haben. Schließlich kam ich auf die Idee, mir zu überlegen, wen ich als Mörder wählen würde, wenn ich den Roman geschrieben hätte, was meine Trefferquote plötzlich tatsächlich erhöhte. Irgendwann hatte ich allerdings fast alle Whodunnits von Agatha Christie gelesen und fand keinen neuen Autor, der mich ähnlich forderte, wie es die Queen of Crime getan hatte. Vielen Krimis reichte auch die eigentliche Wer war’s-Frage längst nicht mehr aus, sondern sie hatten regionale Bezüge, Tiere, Kulinarisches oder ähnliches in ihren Fokus gesetzt. Das fand ich sehr schade.

 

Vom Lesen zum Schreiben:

In dieser Zeit passierte etwas Außergewöhnliches: Mein (Berufs-)Coach schlug mir vor, doch einmal über etwas zu schreiben, das mich begeistern würde; eine Kollegin erzählte mir, dass das Spurenanalysemessgerät, an dem ich zu dieser Zeit in meinem Job im Labor arbeitete, auch in der Kriminaltechnik verwendet wird und ich hatte gerade keinen neuen Lesestoff zur Hand. All diese Dinge brachten mich an einem Abend plötzlich auf die Idee, doch selbst einen Whodunnit-Krimi zu schreiben, der in London spielen würde und Scotland Yard als offizielle Ermittler haben sollte. Wie gut, dass ich kurz zuvor erst in London gewesen war.

 

Danach überlegte ich weiter. Sollte ich unter einem Pseudonym schreiben? Vielleicht. Um herauszufinden, ob so etwas zu mir passen könnte, spielte ich auch mit meinen Initialen. Ann(e) als Kurzform für meinen Vornamen war relativ schnell gefunden. Anschließend war das „V“ dran. Dafür kam mir meine letzte Londonreise und die U-Bahn-Station Vauxhall in den Sinn. Ich probierte die Kombination Anne Vauxhall und sie gefiel mir richtig gut.

 

Als ich den Namen allerdings vor mir auf einem Blatt Papier stehen sah, erschien er mir plötzlich viel zu schade für ein Pseudonym. Es klang vielmehr nach dem perfekten Namen für meine allererste Hauptfigur. Also verwarf ich die Idee eines Pseudonyms und konzentrierte mich stattdessen auf die Entstehung von Anne Vauxhalls Geschichte.